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7 Tage – 7 Gebiete – 7 Bezirke:

Regionalveranstaltungen – LIFE living Natura 2000 vor Ort

Im Kampagnenjahr 2018 folgte auf die Auftaktveranstaltung eine größere Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Natura 2000 vor Ort“. Bei insgesamt 7 Ortsterminen fanden unter dem Motto „7 Tage – 7 Gebiete – 7 Bezirke“ Veranstaltungen zum Thema Natura 2000 statt. Bei den Veranstaltungen waren verschiedene Fachvorträge, Exkursionen und Vorführungen geplant. Begleitet wurden diese von Regierungspräsidenten, Landräten und Verwaltungsvertretern. Gäste aus Naturschutz- und Landschaftspflege (ehrenamtlich und freiberuflich Tätige), Land- und Forstwirtschaftsvertreter sowie Tätige aus dem Bereich Umweltbildung, aber auch politische Entscheidungsträger haben hier eine Austauschmöglichkeit erhalten. Ziel war es, alle wichtigen Natura 2000-Akteure auf regionaler Ebene anzusprechen.

In Schwaben (Ottobeuren) startete am 7. Juni der „Schwäbische Wiesentag“ – dieser bildete den Auftakt der 7 Ortstermine. Bei der Veranstaltung waren der Regierungspräsident und der Landrat des Landkreis Unterallgäu anwesend und eine Vielzahl weiterer Vertreter anwesend. Neben Fachvorträgen fand eine Exkursion zum Thema Wiese mit besonderem Fokus auf den Erhalt und Management von Flachlandmähwiesen.

Hochmoor im Tal der Kalten Moldau. In der Mitte des Bildes ein Moortümpel.
Orte, wie hier das Tal der Kalten Moldau, sind ein Beweis, dass Natura 2000 Erfolg hat.

Ende Juni folgte dann die Regionalveranstaltung in Niederbayern (Dingolfing), der „1. Niederbayerische Naturschutztag“. Im Rahmen der Veranstaltung fand eine Exkursion zu den Themen Wiese, Wasser und Wald statt. Am Abend folgte die Preisverleihung der Natura 2000-Gemeinde, gefolgt von Talkrunden und einer Reise durch die Vielfalt der Heimat und Kultur Niederbayerns.

Im Juli fand in Unterfranken und der Oberpfalz Regionalveranstaltungen statt. In Unterfranken stand der „Grainberg-Kalbenstein“ als das bedeutendste naturnahe Trockengebiet des Regierungsbezirkes im Fokus. Während einer großen Exkursion in die Maintalhänge – u.a. mit dem Regierungspräsidenten von Unterfranken – wurde der Artenreichtum des Gebietes entdeckt. In der Oberpfalz waren Rad- und Wanderexkursionen in Natura 2000-Gebiete, ein Hofbesuch sowie Beiträge aus der Landschaftspflege geplant.

Die sechste Veranstaltung fand Ende Juli in Oberfranken auf der Giechburg bei Scheßlitz unter dem Schwerpunktthema „extensive Landnutzung statt“. Die Themen Heimat- und Natur-, und Kulturlandschaftsentwicklung wurden hier besonders herausgestellt. In Mittelfranken endet die Veranstaltungsreihe am 29. September.

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