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Einige imposante Felsen und ein Hochplateau, auf einem Felsen stehen einige Personen und schauen in das darunterliegende Tal. Grafikelement für einen Slider, eine weiße Waben ähnliche Struktur. Ehrenbürg Hot Spot Katzenköpfe
Ein Berg mit einer flachen Kuppe. Der Berg ist im oberen Bereich unbewaldet, im unteren und seitlichen Bereich ist er bewaldet.
Das Natura 2000-Gebiet "Ehrenbürg und Katzenköpfe" liegt in der malerischen Fränkischen Schweiz zwischen Forchheim und Ebermannstadt – das „Walberla“ gilt als Wahrzeichen der Region (Bild: Klaus Stangl, Bayerische Forstverwaltung).

Ehrenbürg und Katzenköpfe

Regierungsbezirk: Oberfranken
Gebietsbezeichnung: FFH-Gebiet 6233-372 „Ehrenbürg und Katzenköpfe“
Gebietsgröße: 905 ha
Besonderheit: Zeugenberg „Walberla“, Magerrasen, markante Felsformationen, Höhlen

Kurzbeschreibung Ehrenbürg und Katzenköpfe

Das Natura 2000-Gebiet „Ehrenbürg und Katzenköpfe“ gilt überregional als sehr bedeutsames naturnahes Kleinod. Nicht nur die markanten Felsformationen, die den teils nur dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten eine lebensnotwendige Heimat bieten, sind von großer Bedeutung. Auch die artenreichen Laubwälder haben in diesem Gebiet einen unschätzbaren Wert. Neben Fledermaushöhlen, kleinen Relikten von Kalktuffquellen und bedeutsamen Streuobstbeständen ist das Areal durch seinen sehr starken kleinstrukturierten Wechsel von Halbtrockenrasen, mageren Wiesen und blütenreichen, sonnenexponierten Waldsäumen geprägt.

Besonderheiten Ehrenbürg und Katzenköpfe

Die oben bereits erwähnten vielfältigen Lebensräume bieten auch vielen seltenen und geschützten Tierarten eine Heimstätte. So findet sich in den Höhlen die Bechsteinfledermaus, in Tümpeln im lichten Wald die Gelbbauchunke und in den Streuobstwiesen der Wendehals. Die traditionelle Nutzung der mageren Hänge als Schafhutung und des Waldes in Nieder- und Mittelwaldbewirtschaftung trugen zu dieser enormen Artenvielfalt bei und müssen unbedingt beibehalten werden. Der imposante Zeugenberg im Gebiet, der in Franken „Walberla“ genannt wird, wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und weist eine keltische Ringwallanlage auf.

Eine Schafherde und einige Ziegen, die auf einem Magerrasen stehen. Die Wiesenfläche ist durchsetzt von einem einzelnen Baum, im Hintergrund sind auch Büsche zu sehen.
Auch in der heutigen Zeit müssen die Hänge am Walberla mit Schafen und Ziegen beweidet werden, um die wertvollen Magerrasen offen zu halten (Bild: Andreas Niedling, Regierung von Oberfranken).

Natura 2000 hautnah erleben – Ausflugsziele Ehrenbürg und Katzenköpfe

Einige imposante Felsen und ein Hochplateau, auf einem Felsen stehen einige Personen und schauen in das darunterliegende Tal.
Imposante Felsformationen am Hochplateau des "Walberla" (Bild: Klaus Stangl, Bayerische Forstverwaltung).

Lohnende Ausflugsziele im Gebiet
(Naturerlebnis, Umweltbildung, aktives Naturerlebnis)

• Walberla mit Walpurgiskapelle mit herrlichem Blick in die Fränkische Schweiz, Rodenstein, Walberla-Fest jedes Jahr Anfang Mai

• Zahlreiche Wandermöglichkeiten in der Fränkischen Schweiz, Klettern am Rodenstein

Führungen und Exkursionen mit dem/der Gebietsbetreuer/in:

Wanderwege und Karten

Mit dem Zug ist das Gebiet gut aus Forchheim und Ebermannstadt erreichbar, Bahnhöfe sind direkt am Fuß des Walberla in Wiesenthau und Kirchehrenbach gelegen.

Weiterführende Links

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