Das Natura 2000-Gebiet „Ehrenbürg und Katzenköpfe“ gilt überregional als sehr bedeutsames naturnahes Kleinod. Nicht nur die markanten Felsformationen, die den teils nur dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten eine lebensnotwendige Heimat bieten, sind von großer Bedeutung. Auch die artenreichen Laubwälder haben in diesem Gebiet einen unschätzbaren Wert. Neben Fledermaushöhlen, kleinen Relikten von Kalktuffquellen und bedeutsamen Streuobstbeständen ist das Areal durch seinen sehr starken kleinstrukturierten Wechsel von Halbtrockenrasen, mageren Wiesen und blütenreichen, sonnenexponierten Waldsäumen geprägt.
Die oben bereits erwähnten vielfältigen Lebensräume bieten auch vielen seltenen und geschützten Tierarten eine Heimstätte. So findet sich in den Höhlen die Bechsteinfledermaus, in Tümpeln im lichten Wald die Gelbbauchunke und in den Streuobstwiesen der Wendehals. Die traditionelle Nutzung der mageren Hänge als Schafhutung und des Waldes in Nieder- und Mittelwaldbewirtschaftung trugen zu dieser enormen Artenvielfalt bei und müssen unbedingt beibehalten werden. Der imposante Zeugenberg im Gebiet, der in Franken „Walberla“ genannt wird, wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und weist eine keltische Ringwallanlage auf.
Mit dem Zug ist das Gebiet gut aus Forchheim und Ebermannstadt erreichbar, Bahnhöfe sind direkt am Fuß des Walberla in Wiesenthau und Kirchehrenbach gelegen.